Mein Kind hat wieder einen Wutanfall. Was mache ich?

Lernen, durch das Verständnis der Funktionsweise des Gehirns eine emotionale Krise zu ertragen   

In diesem Artikel behandeln wir das Thema der kindlichen Emotionen, wie zum Beispiel den Zorn.  Jede Lernerfahrung, die ein Kind macht, beinhaltet Emotionen.

Die Funktion, die das Gehirn in diesen emotionalen Prozessen einnimmt, ist aussergewöhnlich. Deshalb werden wir im Allgemein erklären, wie das Gehirn des Kindes arbeitet.

Um in stressigen Momenten mit unseren Kindern die Ruhe zu bewahren, ist es wichtig zu wissen, wie unser und das kindliche Gehirn funktioniert:

🙂 Stammhirn « Reptilengehirn» Es ist reaktiv, defensiv, impulsiv und nutzt den Angriff als Überlebenshilfe. Es ist für lebenswichtige Funktionen wie Atmen, Hungergefühle und Kälte verantwortlich.

🙂 Zwischenhirn «Limbisches System» Hier werden alle Emotionen definiert und verarbeitet. Angst, Frustration, Freude, Wut, Eifersucht. Es ist die Funktionseinheit des Gehirns, welche das sich von Erfahrungen ernährt und Kontrolle übernimmt, wenn das höhere Gehirn interveniert.

🙂 Grosshirn «Neocortex» Befindet sich im medialen präfrontalen Kortex. Es ist anspruchsvoll, aufnahmebereit, logisch, flexibel. Es nutzt die Selbsterkenntnis als Überlebensinstrument, ist verantwortlich für die Entscheidungsfindung, die Regulation der Emotionen, hilft, Empathie zu entwickeln.

Bei Kindern entwickelt sich das Grosshirn zuletzt. Als Ergebnis davon, nimmt bei emotionalen Konflikten, das Reptiliengehirn und das Zwischenhirn, die das limbische System einschließen, und vollständig miteinander verbunden sind, Oberhand.

Wenn sich ein Kind in einer bestimmten Situation durch gewalttätiges lautstarkes Verhalten auszeichnet, liegt dies daran, dass reaktive Abwehrreaktionen die ersten sind, die zum Zug kommen. Im Alter von 3 Jahren beginnt das Gehirn des Kindes den rationalen Entwicklungsprozess. Im Alter von etwa 25 Jahren erreicht das Gehirn seine Reife.

Es ist an uns als Eltern oder Erziehern zu bestimmen, wie ruhig wir uns in all den irritierenden Situationen im Alltag verhalten. Mittels des logischen Verständnisses können wir uns der direkten Konfrontation mit unseren Kindern stellen, die Ruhe bewahren und unser Grosshirn dazu nutzen, mit Vernunft zu handeln.

Experten auf diesem Gebiet sind der Psychiater Daniel J. Siegel, Facharzt für Neurowissenschaften und Pädagogik, und die renommierte Psychotherapeutin Tina Payne Bryson. Beide haben ein besonders zu empfehlendem Werk mit dem Titel «Disziplin ohne Drama» geschrieben. Das Buch zeigt klare Beispiele des Alltags und kann als praktische und didaktische Anleitung verwendet werden, um die Entwicklung eins gesunden kindlichen Gehirns zu unterstützen.

Also, denken wir dann, dass es zwei Gehirne Areale gibt, die das Kind definieren:

Ein Unteres Gehirn, das das gesamte limbische System und das primitive Gehirn umfasst. Dieser Teil des Gehirns steuert die primitivsten, emotionalsten und impulsivsten Reaktionen des Kindes.

Ein Oberes Gehirns, welches aktiviert die empfindliche Seite des Kindes, ist ein Gehirn, das sich ständig weiterentwickelt, um Emotionen auf logische und rationale Weise zu regulieren.

Manchmal fällt es uns schwer, das Verhalten unserer Kinder nachzuvollziehen, wenn ein Wutanfall, Frustration, Angst, ständige Jammern ausbricht. Was machen wir in solchen Situationen? Wie verhalten wir uns? Wie können wir unserem Kind unterstützen, ohne Angst vor Fehlern zu haben? Es ist sehr wichtig zu betonen, dass wir als Eltern oder Erziehen Fehler machen dürfen. Viele Male haben mit Unverständnis gehandelt. Wir sind eben nicht perfekt. Das Wichtigste ist, sich bewusst zu sein, Fehlbar zu sein und es unseren Kindern zu vermitteln.

Damit wollen wir erklären, dass es besser ist, mit unseren Verhalten das obere Gehirn unserer Kinder anzusprechen, statt das untere Gehirn zu provozieren; Dies kann vergleichbar mit dem Verhalten einer Katze, die Gefahr wahrnimmt und sich im Angriffsposition begibt.

Es gibt Wege, die nicht in Frage kommen. Die Rede ist von körperlicher Gewalt oder psychischer Gewalt, welche nur auf Verängstigung und Demütigung des Kindes abzielen.

Diese Gewalttätigen Methoden werden niemals die beste Option sein, um Kinder aus der Abwärts Spirale, wie zum Beispiel einem Wutanfall, rauszuholen. Es ist wichtig, mit Kindern zu kommunizieren, ihnen körperlichen Kontakt zu offerieren (eine Umarmung, einen Kuss) Ruhe zu vermitteln, damit eine respektvolle Beziehung zu ihnen aufgebaut werden kann.

Daniel Siegel und Tina Payne erklären, dass in Situationen, in denen die Emotionen außer Kontrolle geraten, der untere Teil des Gehirns viel dominanter ist. Es ist kein guter Zeitpunkt, um das Kind zu massregeln. Wir können jedoch mit ihm in Kontakt bleiben, ihm helfen, seine negativen Emotionen zu erkennen, und wenn das Kind sich beruhigt hat, über Konsequenzen nachzudenken.

Was können wir konkret tun?

🙂 Erstens müssen wir uns mit dem Kind in Verbindung setzen und emphatisch handeln. Zuneigung anbieten. Das bedeutet VERBINDEN,möglich mit dem Kind in Verbindung zu treten, auf eine tiefere Ebene hinunter gehen, ihm unsere Aufmerksamkeit schenken, Ruhe zu finden, die gefallt der Selbstverletzung zu minimieren. Das Ziel sollte, dass Senkung des Cortisolspiegels.

🙂 Eine konsequente Durchsetzung von Regeln und GRENZEN. Wir können nicht zulassen, dass bei einem Wutanfall im Schlafzimmer eines 4-Jährigen in ein Kriegsgebiet verwandelt wird und alle Spielsachen aus dem Fenster fliegen. Es ist wichtig, überbordende Handlungen zu verhindern. Bei den jüngeren Kindern, zum Beispiel durch körperlichen Kontakt, bei älteren Kindern, werden klare Regeln und Grenzen festgelegt, die mit Respekt und Höflichkeit ausgezeigt werden.

🙂 Wenn das Kind in einen Zustand der Ruhe und des Empfangs zurückkehrt, können wir versuchen zu ihm durchzudringen. Wir sollten UMLENKEN, das Kind muss sich beruhigen, sodass es die Lektion verstehen kann.

Eine gesunde emotionale Verbindung zwischen Eltern und Kindern sollte das Ziel sein. Am Ende hinterlässt es positive Spuren in uns. In einem unserer Artikel sprechen wir davon, über Erziehung durch Gelassenheit, in Umgang mit Konflikten mit unseren Kindern sollten wir uns auf unsere empathischen Fähigkeiten berufen.

Das Beste an der heutigen Erziehung ist, dass es echte Alternativen gibt, die allen zur Verfügung stehen. Es ist möglich, unsere Kinder zu disziplinieren, ohne ständig ohne zu bevormunden, Wir können gemeinsam eine Lösung finden und Wutanfallen und unangenehmen emotionalen Situationen zurechtzukommen. Mit dem Wissen, dass sich das Gehirn eines Kindes Schritt für Schritt entwickelt, können wir den Kindern in dieser Entwicklungsphase viel Unterstützung zukommen lassen und das Ganze viel entspannter angehen.

Heute teilen wir mit:

Disciplina sin lágrimas. Una guía impresindible para orientar y alimentar el desarrollo mental de tu hijo. Daniel J. Siegel y Tina Payne Bryson. (Español)

El cerebro del niño explicado a los padres. Cómo ayudar a tu hijo a desarrollar su potencial intelectual y emocional. Dr. Álvaro Bilbao. (Español)

Disziplin ohne Drama: Achtsame Kommunikation mit Kindern. Von Daniel J. Siegel und Tina Payne Bryson. (Deutsch)

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